Das Nervensystem besteht aus einer unermesslichen Zahl von Nervenzellen, sogenannter Neuronen. Gemeinsam transportieren sie Nachrichten durch den Körper, wie Telefonleitungen, die Nachrichten an einen Zentralcomputer leiten. 

Allgemein gilt, dass eingehende Reize über afferente (von lat. "hintragen, zuführen") Nervenbahnen zum zentralen Nervensystem geleitet werden und über efferente (von lat. "hinaustragen, hinausführen") Nervenbahnen Informationen an die peripheren Erfolgsorgane gesandt werden. 

 

Das Nervensystem besteht aus zwei Typen von Zellen, den Nervenzellen (Neuronen) und den Hüll- und Stützzellen (Gliazellen). Innerhalb einer Nervenzelle werden Signale als elektrische Impulse übertragen. zwischen zwei Nervenzellen befinden sich Synapsen, an denen die Signalübertragung chemisch abläuft, mithilfe von Transmittern. An einer Synapse kann das Signal immer nur in eine Richtung weitergeleitet werden. Das stellt sicher, dass sich der Weg nicht einfach plötzlich umkehren kann, sondern jede Nervenfaser eine Einbahnstraße ist. 

Nervenimpulse entstehen in sensorischen Rezeptoren überall im Körper, wenn diese auf reize wie Berührung, Druck, Geräusche, Dehnung, Bewegung usw. reagieren. 

Wir können diese unglaubliche Komplexität dieser Funktionen bewundern. Es handelt sich hierum Millionen von Informationen, die jeden noch so kleinen Vorgang in einer unvorstellbaren Geschwindigkeit vorausgehen. 

Die Verkrampfung eines Muskels, die Festigkeit einer Muskelkette, die Blockierung, die Entspannung eines Muskels und die Bewegungsausführung werden vom Nervensystem gesteuert. 

Zudem gibt es weitere Rezeptoren, die z.B. Schmerzen, Veränderung der chemischen Zusammensetzung im Gelenk und in einem Muskel, Druck auf die Haut und unter dem Huf, Kälte, Wärme usw. melden. 

 

All diese Informationen werden sofort verarbeitet und in die Bewegungsplanung die aus dem Gehirn kommt, einbezogen, um dann sinnvoll koordiniert die Bewegung ausführen zu lassen. 

Das Nervengewebe an sich ist Schmerzunempfindlich. Aber die umgebenden Häute der Nerven sind Schmerzempfindlich. So kommt es häufig vor, dass stark verspannte Muskeln, z.B. der Kruppe, die Nerven in ihren Weg einengen und irritieren. Diese Nervenscheiden können mit der Zeit in einem chronisch entzündeten Gewebe zusammen mit den Faszien verkleben. Das ist äußerst schmerzhaft. 

Nervenirritationen beim Austreten aus der Wirbelsäule sind häufig. Halten verspannte Muskeln das an sich gesunde Wirbelgelenk zusammen, kann man sehr gut mithilfe von Manuellen Therapien Abhilfe schaffen. 

 

SWIT Neurobalance unterstützt hierbei auf einzigartige Weise.